Demut, Fürbitte und Heiligkeit

Gottes Auftrag und Berufung für mein Leben bin ich nicht gewachsen! Es braucht Demut meinerseits, um das zu erkennen und vor Gott zu bekennen.
Es gibt keinen Menschen in der Bibel, der von Gott einen Auftrag bekommen hat und nicht unserem Herrn gestanden hätte, dass er sich nicht fähig dazu fühlte. Gottes Heiligkeit zu erkennen, braucht meine Demut und Bescheidenheit, weil ich im Grund meines Herzens böse bin. Nur der Heilige Geist kann mir zeigen, wie heilig Gott, der HERR, ist. Wenn ich mich nicht vom Geist Gottes führen und leiten lasse und ich mich versündige, betrübe ich den Heiligen Geist. Darum ist es wichtig, dass ich Jesus meine Sünden bekenne und mich davon abwende. Der Geist Gottes arbeitet dann auch weiter an mir, denn so zu werden, wie Gott heilig ist, braucht es die Führung des Heiligen Geistes.

Junger Mann, betend sitzt Demut ist eine Frucht des Heiligen Geistes, aber sie will auch geübt werden. Jedes Mal, wenn ich spüre oder erkenne, dass der Stolz in mir mich hindert, von meinem Egoismus zurückzutreten, kann ich dagegenhalten. Ich kann dem Herrn sagen, dass es mir leid tut, und Jesus bitten, dass es mir gelingt, mit Demut zu handeln.

Nun noch zum Thema der Fürbitte: Immer wieder bin ich an der Fürbitte gescheitert, weil ich sie nicht durchgehalten habe. Irgendwie fühlt sich das für mich wie eine lästige Pflicht an. Jesus Christus, vergib mir! Es ist mir bewusst, dass die Fürbitte im Glaubensleben eine wichtige Komponente ist. Fürbitte braucht Demut, damit ich darin beständig werde. Aber auch ein gewisses Maß an Heiligkeit und Ausdauer sowie Selbstbeherrschung und Fleiß.

Ich weiß, Jesus, dass ich es in meinem bisherigen Leben verpasst habe, diese Eigenschaften zu üben und zu praktizieren. Rein menschlich gesehen ist es nicht mehr möglich, mir diese anzueignen. Doch durch die Kraft des Kreuzestodes, der Auferstehung Jesu und die Kraft des Heiligen Geistes glaube ich an das Unmögliche. Für Dich, Gott, ist es sehr wohl möglich. Dazu gehört auch meine schlechte Gewohnheit mit der Sexualität, die ich mit der Kraft Gottes nun doch überwunden habe.
Es ist nicht verwunderlich, dass es mir noch nie gelungen ist, Beständigkeit im Glaubensleben an den Tag zu legen. Sünde trennt nun mal von Gott und führt zur Trennung von Ihm. Vielen Dank, Du Dreieiniger Gott, für diese Einsicht und Dein Arbeiten an mir! Damit ich Deiner Heiligkeit immer näherkomme und selbst ein Heiliger werde. Mehr und mehr …
AMEN

Tom Kuenzi, Schweiz

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